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Projektionen erkennen – warum uns andere emotional triggern

12.01.2026

Warum reagieren wir auf manche Menschen so stark?
Warum fühlen wir uns plötzlich verletzt, wütend, abgelehnt oder innerlich unter Druck – obwohl objektiv vielleicht gar nichts "Schlimmes" passiert ist?

Ein zentraler Schlüssel dafür liegt in Projektionen.

Der Begriff Projektion stammt vom lateinischen proicere und bedeutet "vor die Füße werfen".
Genau das tun wir oft unbewusst:
Wir nehmen Gefühle, die wir in uns selbst nicht halten können – Angst, Wut, Scham oder alte Verletzungen – und übertragen sie auf andere.

Plötzlich sehen wir beim Gegenüber:
Schuld, Kälte, Ablehnung oder Härte.
Und beginnen, genau dort zu kämpfen –
anstatt hinzuschauen, wo diese Gefühle wirklich entstanden sind.

Projektionen sind kein Fehler.
Sie sind ein Abwehrmechanismus, der uns vor innerem Schmerz schützen soll.
Doch sie halten uns in Wiederholungen gefangen.

Ein Trigger zeigt uns nicht, dass der andere "schuld" ist.
Er zeigt uns, dass in uns etwas berührt wird, das gesehen werden möchte.

In dem Moment, in dem wir beginnen, unsere Projektionen zurückzunehmen,
übernehmen wir Verantwortung für unser eigenes Fühlen.
Und genau hier beginnt emotionale Reife – und innere Freiheit.

In meinem aktuellen Video spreche ich darüber,
wie Projektionen entstehen,
warum Trigger so kraftvoll wirken
und wie wir aus dieser unbewussten Schleife aussteigen können.